Flug Sport Verein Laichingen e.V.
Das Jahr 2013


Dezember:  
rehessen rehessen rehessen rehessen
2013-12-07: Abschlußabend
Zum Rückblick auf die vergangene Saison trafen sich die Mitglieder, ihre Angehörigen sowie Freunde des Flugsportvereins Laichingen am vergangenen Samstag in Hohenstadt zu ihrem traditionellen "Rehessen". Bernd Nübling, der erste Vorsitzende, begrüßte im gut gefüllten "Sonnen-Saal" den Ehrenvorsitzenden Jakob Laur, viele Freunde und Gönner des Vereins und einen Großteil der aktiven Mitglieder mit ihren Partnern. Er rief einige Höhepunkte der vergangenen Saison noch einmal ins Gedächtnis:

Bei den Südwestdeutschen Juniorenmeisterschaften in Neustadt an der Weinstraße belegten Peter Nübling und Sebastian Klein die ersten beiden Plätze. Joachim Hörsch siegte beim international besetzten Hahnweide-Wettbewerb in der Standardklasse. Jelko Busse beteiligte sich in der Standardklasse am Heidepokalwettbewerb in Roitzschjora / Sachsen. Als Junior unter mehr als 30 überwiegend "alten Hasen" belegte er einen beachtlichen 15. Platz. Jelko war dann mit dem Doppelsitzer und Robin Enderle als Copilot auch noch beim Jugendvergleichsfliegen in Leibertingen, wo er Dritter wurde.

Ihre Prüfungen für die Pilotenlizenz legten Marco Laur, Axel Busse und Manfred Blessing ab.

Beide traditionellen Feste am Flugplatz Laichingen waren dieses Jahr vom Wetterpech verfolgt, so dass bei Weitem nicht so viele Besucher wie sonst kamen.

Sehr erfreulich hat sich dagegen die Zahl der Vereinsmitglieder entwickelt. Sowohl bei den aktiven als auch den passiven Mitgliedern ergaben sich Zuwächse, so dass der Verein nun 298 Mitglieder zählt.

In der kommenden Flugsaison werden die Segelflieger mit einer neuen Schleppwinde starten. Die alte Winde mit ihrem 230 PS starken Porschemotor wird ersetzt durch eine neue Winde mit mehr als 400 PS.

Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Hans-Peter Bleher und Bernd Schmidt bedankte sich Nübling anschließend bei einigen Mitgliedern für deren besonderen Einsatz. So verbringen die Fluglehrer ehrenamtlich viel Zeit am Flugplatz um aus Fußgängern verantwortungsvolle Piloten zu machen. Gotthilf Kuhn kümmert sich um die Kaffeemaschine, Claudia Meindl sorgt beim Fluglager für die Verpflegung der Teilnehmer, Kevin Schmidt gibt Flugbewegungen in den PC ein, Karle3 pflegt die Homepage, Achim Frank verlegt die Stromleitungen für Camper beim Drachenfest, Alfred Schosser mäht die Startbahn, sortiert und entsorgt den Müll, Gerhard Mayer hält den Traktor instand, Hans Käppeler behält im Clubheim die Lagerbestände im Auge und Willi Maurer bewirtet im Winter das Clubheim.

Zum Abschluss des offiziellen Teils zeigten Patrick Lützel und Udo Hettrich eine Reihe Bilder von ihrem sommerlichen Ausflug an Nord- und Ostseeküste und erzählten von ihren Erlebnissen.

Mit guten Wünschen für die bevorstehenden Feiertage wurde das offizielle Programm beendet.

Text: Alfred


Dem Vorstand war es ein Anliegen, sich bei ein paar Kameraden zu bedanken, die meistens im Verborgenen werkeln.
rehessen Hans ist der Hausmeier des Clubheims, er stellt den Nachschub an Getränk und Dosenwurst sicher.
rehessen Kevin ist der Herrscher der elektronischen Verarbeitung unserer Startkladde, also dem amtlichen Hauptflugbuch. Die Abrechnung der Flugkosten zählt natürlich auch dazu!
rehessen Gotti ist der Maschinist der Kaffeemaschine, er sorgt für deren Tiefenreinigung und Justage der Milchaufschäumeinheit.
rehessen Alfred ist eigentlich unser Pressewart, aber hauptsächlich Müll-Trenner und -Entsorger. Außerdem trägt der Gehörschutz des Rasenmähtraktors seinen Schweiß.
rehessen Willi macht den Winterwirtschaftdienst und versorgt die vom Werkstattdienst Ausgehungerten mit frischen Butterbrezeln.
rehessen Achim ist der Dompteur der Elektronen, gleich welcher Spannung oder Stromstärke.
inselhuepfen Zum Abschluß berichtete Patrick von der diesjährigen Flugreise mit dem Ultraleicht an die Nord- und Ostseeküste.

November:  
piloten
2013-11-03, Nachtrag, praktische Prüfungen:
Einen schöneren Saisonausklang kann sich der Flugsportverein Laichingen kaum wünschen. Bei traumhaften Herbstwetter absolvierten die beiden Flugschüler Axel und Manfred erfolgreich ihre praktischen Prüfungen. Bemerkenswert ist, dass die beiden dem Teenageralter längst entwachsen sind und sich den Traum vom Fliegen neben dem Berufsalltag verwirklicht haben.
Axel ist nach seinen drei gelungenen Prüfungsstarts an der Seilwinde nun Segelflugzeugführer und damit eigenverantwortlicher Pilot. Im Doppelsitzer darf er jetzt auch Passagiere mitnehmen.
Manfred hat seinen einstündigen Prüfungsflug im Motorsegler ebenfalls zur Zufriedenheit des Prüfers aus Erbach absolviert. Manfred ist schon seit drei Jahren Segelflugzeugpilot und kann sich fliegerisch jetzt noch weiter entfalten.
Für diese Prüfungen waren spontan einige Mitglieder bereit, mit fleißigen Händen die Prüfungen zu ermöglichen. Da wurde wieder mal sichtbar, dass wir zwar alleine fliegen, aber ohne die kameradschaftliche Hilfe einfach nicht in die Luft kommen.

Text und Bild: Alfred

 
stoerche stoerche stoerche
2013-11-05: Störche oder gar Kraniche?
Auch bei der Gartenarbeit läßt einen der Himmel nicht los. Alle möglichen Geräusche lassen einen Flieger unweigerlich zu deren Ursprung starren. Das 'Tröten' kam von einem Vogelschwarm, der in Formation nach Westen zog. Der Schwarm hat sich dann plötzlich aufgelöst, die Vögel sind wieder zurückgeflogen. Als sich die Gefiederten wieder in einem Pulk gesammelt hatten, um gemeinsam zu kreisen, war ihre Absicht klar: In der Thermik Höhe gewinnen, bevor man seinen Weg fortsetzt. Für einen Segelflieger ist dies völlig nachvollziehbar! Als die Reisenden den Bart ausgekurbelt hatten, flogen sie erneut nach Westen. Vermutlich nehmen sie die Route über Gibraltar um ins Warme zu kommen. Guten Flug und allseits frohe Landungen kann man da nur wünschen.

Oktober:  
2013-10-20: Axel hat die praktische Prüfung bestanden
Der Himmel ist das Ziel. Unter diesen Motto war es am 20.10 soweit. Nach drei Jahren habe ich meine praktische Prüfung zum Segelflugzeugführer abgelegt und bestanden. Vor drei Jahren begann alles mit einem Schnupperflug, den mir mein Sohn organisiert hatte. Die Begeisterung war entfacht und das Ziel klar: Alleine ein Segelflugzeug führen zu dürfen.
Aber Auweia... vor mir lag ein scheinbar riesen Berg von notwendigen Wissen. Theorie, Funksprechzeugniss und die Praxis. Doch alles halb so wild. Im Verein gibt es viele Fluglehrer und Kameraden die uns mit Begeisterung gerne ihr Wissen an den "Nachwuchs" weitergeben. Nun neben Beruf etc. hat es sich doch etwas länger hingezogen als bei den Jungen aber es geht definitiv auch mit fast 50 Jahren.
Mein herzlichen Dank an alle Fluglehrer und den vielen Helfern an den Schulungstagen. Ganz besonders an Bernd M., Robin E., Jelko B. und Manni, das Startteam dass mir die Prüfung am Samstag erst ermöglicht hat.

Text: Axel B.

 
trudeln trudeln trudeln trudeln trudeln trudeln
alles halb so schlimm Axel gelandet bereit machen zum Start gleich geht es los Seil einklinken zum F-Schlepp Trudeln macht Spaß
2013-10-20: Flugsportverein Laichingen zum Trudeln in Blaubeuren
Sonntagmorgen zehn Uhr am Flugplatz Blaubeuren bei Sonderbuch. Sechs Laichinger Segelflieger und FSV-Ausbildungsleiter Jochen Frieß haben sich am Startpunkt der Bahn 28 eingefunden. Dort steht schon die ASK 13 bereit. Dieses doppelsitzige Schulflugzeug kann etwas, was die Flugzeuge der Laichinger Piloten nicht können: Die ASK 13 kann trudeln. Und genau diesen ungewöhnlichen Flugzustand wollen die Laichinger einmal ausprobieren. Trudeln ist einerseits eine beliebte Kunstflugfigur, die weder bei den Motorkunstfliegern fehlen darf noch bei den Segelkunstfliegern. Andererseits ist Trudeln ein gefürchteter Vorgang, der im ungünstigsten Fall fatal enden kann. Bei allen Flugzeugtypen, die nicht dem Kunstflug oder der entsprechenden Ausbildung dienen sollen, versuchen die Konstrukteure, die Flugeigenschaften so anzulegen, dass ein Trudeln gar nicht möglich ist. Nun wollten die Trudelneulinge also wissen, wie man ins Trudeln kommen kann und was zu tun ist, damit es wieder aufhört. Also ging es im Flugzeugschlepp hinter der Remo des FSV, gesteuert von Jochen Frieß und mit Einweiser "Spezi" Anhorn auf dem hinteren Sitz der ASK zuerst einmal auf 800 Meter Höhe. Nach dem Ausklinken dann ein vorsichtiges Herantasten an die Flugeigenschaften der ASK und ihr Verhalten im Langsamflug. Als gutmütiges Schulflugzeug neigt diese Maschine einen Flügel sanft zur Seite und mit ein wenig Gegensteuern lässt sie sich leicht wieder "in die Spur bringen". Jetzt wird sie aber ausgehungert, also ganz extrem langsam gemacht. Nun reißt am Flügel die Luftströmung ab, der Auftrieb ist weg und es geht sofort steil abwärts. Plötzlich gibt es keinen Himmel mehr, nur noch die Erde kommt einem entgegen. Und zwar ziemlich zügig. Jetzt gilt es für den Piloten, richtig zu reagieren. Ein beherzter Tritt ins Seitenruder, den Steuerknüppel nachlassen, die Flügel waagrecht nehmen und dann vorsichtig ziehen bringt die Flugzeugnase wieder in die richtige Lage. Aus der großen Höhe lässt sich das Spielchen noch mehrmals wiederholen und jedes Mal gelingt es ein bisschen besser. Gleichzeitig weicht mit den Wiederholungen das anfängliche Unbehagen einem gewissen Vergnügen, so dass nach der Landung die meisten Piloten mit einem breiten Grinsen aus dem Cockpit der ASK 13 steigen. "Einfach nur genial!", meint Robin vom FSV und Jelko pflichtet bei: "Geil!" Ein herzliches Dankeschön an die Herren Fluglehrer Anhorn und Bauder sowie an die Fliegergruppe Blaubeuren für die Überlassung von Flugplatz und Flugzeug!

Text und Bilder: Alfred

Weitere Bilder von Bernhard.M:
trudeln trudeln trudeln
 
drf 2013 2013-10-06: Drachenfest.

September:  
fpf 2013 2013-09-08: Flugplatzfest.

August:
 
raddl pilot
2013-08-31: Manfred befindet sich in der Ausbildung zum Motorseglerpiloten. Hierzu erhielt er einen schriftlichen Flugauftrag vom Fluglehrer, und konnte so seinen 300km Dreiecksflug selbstständig erfliegen. Dies umfaßt auch zwei Landungen auf fremden Plätzen - es müssen Verkehrslandeplätze sein. Dies ist Teil der praktischen Ausbildung und beweist die erworbenen Fähigkeiten. Neben der Flugvorbereitung gilt es auch während dem Flug die Navigation zu beherrschen. Auch mit klassischer Koppelnavigation mittels Karte, Kompaß und 'ner Uhr kommt man an sein Ziel (nach Donaueschingen und Leutkirch), und auch wieder nach Hause.

 
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2013-08-31: Sommerferienprogramm.
Im Rahmen dieser Ferienveranstaltung der Stadt Laichingen hatten wir vier Jugendliche zu Gast. Die Schnupperflieger konnten unser Hobby kennenlernen, als sie von unserem Fluglehrer Michael.S in die Fliegerei eingeführt wurden, fast so wie echte Flugschüler. Mal sehn, vielleicht wird der eine oder andere ja mal selbst Pilot.

 
flula 2013 flula 2013
2013-08: Fluglager, begehrter denn je

Insgesamt 17 Flugschüler und aktive Flieger beteiligten sich dieses Jahr am traditionellen Fluglager, das neben der guten Beteiligung auch durchaus anständiges Wetter vorweisen konnte, wenn auch die Thermik zum Teil stark zu wünschen übrig ließ. Dank der Fluglehrer Jochen S., Jochen F., Michael S. und Bleher H.-P. wurde jeden Tag von Montag bis Samstag ein Flugbetrieb auf die Beine gestellt. Neben den vereinseigenen Piloten waren in diesem Jahr aus Gäste aus Nagold und Blaubeuren dabei. Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet wurde der Flugbetrieb bereitgestellt, so dass ab aufkommender Thermik die Piloten sofort in ihre Segelflieger steigen und in den Himmel katapultiert werden konnten. Am Abend nach getaner Arbeit wurde kräftig gespeist, jedoch das Kommando aus der Kombüse von Imke B. und Claudi M. lautete: "Erst einhallen, dann essen...".
flula 2013 Zum Abschlussgrillen am Samstagabend gesellten sich Eltern, Freunde und jede Menge andere Vereinsmitglieder.

Text und Bilder: Claudi.M

flula 2013
 
inselhuepfen 2013-08: Udo und Patrick waren mit der AlphaIndia unterwegs - siehe ausführlicher Bericht!
 
aufzug tuev 2013-08-16: Überprüfung der Kettenaufzüge.
Nicht nur unsere Flug- und Fahrzeuge benötigen regelmäßige Wartung und Überprüfung. Aus Platzgründen hängen wir ein paar unserer Segelflugzeuge an die Decke des Hangars. Deshalb werden auch diese Kettenzüge zur Gewährleistung ihrer Funktion und Sicherheit von einem Fachmann des TÜV-Süd kontrolliert.
Ein fettes Dankeschön an Manfred und Frank.
 
juflie 2013-08-13: Der nächste Wettbewerb steht an: Jelko und Robin sind mit dem Doppelsitzer Duo-Discus auf dem Jugendvergleichsfliegen in Leibertingen. juflie Wegen einer Doppelbelegung bei den Wettbewerbskennzeichen wurde unsere DeltaLima in Delta-Charlie umbenannt - mit farbigem Klebeband schnell gemacht.
Hier die Berichte:
juflie 9.8.: Es geht wieder los. Grad ist die Wäsche wieder sauber geht es auf zum Jugendvergleichsfliegen nach Leibertingen. Diesmal mit dem DuoDiscus. Mein Copilot ist der Robin Enderle. Ein riesen Dankeschön an den Bernd N. und Wolfgang B. die uns mit ein paar Sachen ausgeholfen haben. Aber auch an den Verein, der es uns ermöglicht mit den Vereinsfliegern an solchen Veranstaltungen teilzunehmen. Am Abend dann schon das erste Briefing.
10.8.: Neutralisiert, aber um das festzustellen haben die uns als Schnüffler hochgeschickt. Es war zwar nicht genug für einen Wertungstag, aber der Robin und ich nutzen die Gelegenheit für etwas Sideseeing.
11.8.: Es geht los. Wir erhalten eine Aufgabe und los geht es. 205km sollte machbar sein. Doch es kam anders. Es schafften nur drei zurück. Wir saßen selber gut 20km nördlich von Friedrichshafen auf dem Acker. Mitten im Wald. Meine Mutter, die den Rückholer macht, hatte doch etwas Mühe uns zu finden. Der Acker war nur über Feldwege zu erreichen. Längen - und Breitengrade ergeben jedoch noch ein großes Suchgebiet.
12.8.: Die nächste Aufgabe wurde gestellt. Es sollten 320km werden, doch aufgrund von Startverzögerungen wurde die Tour um 60km verringert. Über Sulz nach Ulm und zurück. Doch zu arg optimistisch. Es schaffte keiner diese Aufgabe und es mussten leider viele Rückholer los. Wir hatten Glück und konnten auf der Hahnweide landen. Auf unserem Platz erreichten wir Bernd N., der uns dort rausschleppte und uns die sichere Rückkehr nach Leibertingen ermöglichte.
juflie juflie juflie
13.8.: Die Leibertinger werden etwas vorsichtiger und stellen einfachere Aufgaben. Heute sind es 192km. Doch der anfängliche Optimismus wurde durch Abschirmung etc. doch zu einer echten Fleißaufgabe. Es hat sich ergeben, dass wir zu dritt losgeflogen sind und auch dies auch bis zum Ende beibehalten haben. Dadurch haben wir uns ergänzt und gute Thermiken gefunden. Das Ergebnis vom Teamplay: Wir sind die einzigen die die Aufgabe erfüllt haben. Der Rest musste wieder aussen landen. Das hat uns riesig gefreut. Auch, weil wir in der Wertung mächtig nach vorne gerutscht sind. Stand jetzt nach Tag 3 - 4.Platz.

Text und Bilder: Jelko und Robin u.a.

 
feuerwehrinfotag feuerwehrinfotag feuerwehrinfotag feuerwehrinfotag
2012-08-07: Feuerwehr Infotag, die Laichinger Feuerwehr zu Gast auf dem Flugplatz.
Für die Genehmigung von unserem Flugplatzfest müssen wir nachweisen, dass die Feuerwehr während des Flugprogramms am Platz ist. In diesem Zusammenhang habe ich mit Gerhard Kölle und Heinrich Huober den Termin gestern vereinbart. Dabei ging es darum, den Feuerwehrleuten vor Ort zu zeigen, wo sich an unseren Flugzeugen die Tanks und die Batterie befinden und wie man einen Flugmotor aus Feuerwehrtechnischer Sicht am besten abkühlt. Des weitern war auch wichtig, zu sehen wie man die Hauben unserer Flugzeuge aufbekommt, die Sitze verstellen kann usw.
Beim UL haben wir gezeigt, wo sich das Rettungssystem mit zugehöriger Rakete befindet. Außerdem haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass unsere Flugmotoren eine Magnetzündung haben und ein Drehen am Propeller den Motor ggf. ungewollt starten könnte. Auch die weiteren Gegebenheiten am Clubheim, Halle, Gastank usw. wurden von den Feuerwehrleuten unter die Lupe genommen.
Es war für alle Beteiligten sicher sehr interessant und dient als wichtige Information für den Fall der Fälle.
Ich habe Gerhard Kölle gesagt, mit der Feuerwehr ist es wie mit einem Fallschirm. Es ist gut wenn man einen hat und noch besser wenn man ihn nicht braucht.
Mein Dank geht an die Mitglieder die da waren und uns tatkräftig unterstützt haben.

Text und Bilder: Peter.Bl

 
Der 20. Heidepokalwettbewerb findet vom 25. Juli bis zum 3. August auf dem Flugplatz Roitzschjora in der Nähe von Leipzig statt. Unser Jelko fliegt dabei in der Standard-Klasse mit. Zum 28. Juli wurden an zwei Tagen Wertungsflüge durchgeführt.
Anbei seine Berichte:
UPDATE! siehe unten!
Anreise am Montag den 22.7 um die folgenden Tage zum üben zu nutzen. Auch die Flieger aus Oppingen, Klippeneck etc. reisen an. Die Partyzelte werden aufgebaut. Bei all dem Wettkampf sollen auch die Kontakte zu den anderen Vereine geknüpft werden. So treffen wir auch Piloten aus dem Wettkampf in Leibertingen letztes Jahr.
ueber land Freitag der 26.7. der Wettkampf geht los. In der Standardklasse sind 28 Teilnehmer am Start. Wir kriegen die Aufgabe und los geht’s. Mit dem F-Schlepp geht's in die Luft. In 4h46 habe ich 396km zurückgelegt. Was für ein erstaunen. In einen Bart 7m/s steigen. Dies hatte ich bei dem flachen Land nicht erwartet. WL Die Tour ging über Cottbus (fast Polen) über Burg bei Magdeburg zurück nach Roitzschorja. Echt cool Landungen im Sekundentakt und nebeneinander. Am ersten Tag habe ich den Platz 19 belegt. Als mit Abstand jüngster Pilot im Feld schon OK aber da ist noch mehr drin. Bilder vom Tag unter folgendem Link.
ueber land
hitze Am Samstag 27.7. geht es weiter. Das Thermometer schießt nach oben und die Thermik entwickelt sich nicht so richtig. Darum gibt es eine andere Aufgabe (AAT). Wir müssen in 2,5h die Aufgabe erledigen. Darüber gibt es Abzug. Die Basis liegt beim Start mal gerade bei 1100m.Einige Piloten lassen beim Start schon das Wasser raus. Während des Fluges habe ich im Cockpit 40° am Thermometer. Nach 3h30 (2h43 in der Wertung) bin ich zurück. Am Ende des Tages Platz 8 und viele der anderen Piloten durften mit dem Auto zurück, weil sie außenlanden mussten. Zum Glück brauchte meine Schwester, die für mich den Rückholer stellt, noch nicht ausrücken. In der Gesamtwertung bin ich auf Platz 14 vorgerutscht und zum Platz 1 fehlen nur 300Punkte. Die Richtung gefällt mir...
Der Sonntag 28.7. wurde neutralisiert da sich kein fliegbares Fenster gezeigt hatte. In der Nacht waren Gewitter mit einer geschlossenen Wolkendecke angezogen. Es fielen auch schon kleinere Regenschauer am Morgen. Dann ging es los. Laut Wetternachrichten wurde eine Gewitterfront für die kommende Nacht mit starken Hagel ab ca. 3:00 morgens erwartet. Hangar Also ruckzuck wurden alle "Partyzelte" abgebaut und sicher verstaut. Der Fliegerclub hat den Briefinghangar geräumt und in eine riesen Garage umfunktioniert um die Autos vorm Hagel zu schützen. Ein riesen Dank dafür an den Verein. Zum Glück blieben wir aber vom Hagel verschont, es blieb beim starken Regen und Wind.
Tja, auch der Montag wird neutralisiert. Es regnet ununterbrochen. Aber für Dienstag sieht es wieder gut aus.
abschirmung 30.7.: Das Wetter hat sich gebessert aber mit einigen Ungewissheiten. So wird wieder eine AAT Aufgabe ausgegeben. Rauf geht es und ab Richtung Magdeburg zum ersten Wendepunkt. Doch kurz vorm ersten Wendepunkt zieht eine Abschirmung auf und ... nichts geht mehr. Also auf zu meiner ersten Außenlandung überhaupt. acker Ein Fliegerkollege ist schon unten und hat ein gutes Landefeld markiert. Naja zu zweit wartet es sich besser. Am Ende waren wir zu dritt. Eine Attraktion im Dorf. Die Flieger wurden umlagert und bestaunt. Von dehnen erfahren wir auch, dass der Bauer erst am Morgen das Getreide geerntet hat. Glück muss man haben. In der Gegend waren noch 5 weitere Flieger runter gegangen. Von 28 sind nur 5 von allein zurück gekommen acker Nun ja wir waren dann so gegen Mitternacht wieder zurück am Platz.
31.7.: Es regnet aus allen Kübeln, doch es lässt nach. Briefing um 11Uhr. Wieder werden AAT erwartet. Um 13:30 startet die Standardklasse. Die ersten oben melden schon Regenwolken, ich bin auch schon mit dabei. Dann fängt es auch schon an zu regnen. Wir kommen teilweise im strömenden Regen wieder runter. Also wieder neutralisiert…
1. August: Heute sieht es richtig gut aus. Es gibt eine Runde rund um Dresden. Das sind rund 420km. Mhhh... das wäre eine neue Bestmarke für mich. Es geht bei guter Thermik los. Nach dem zweiten Wendepunkt geht es ein Stück über Tschechien und das Gelände geht hoch. Fast wie zuhause auf 750m. Es geht vorbei am Elbsandsteingebirge. Was für ein Ausblick, wenn da nur nicht der Mangel an Wolken wäre. So geht es das letzte Drittel mit Blauthermik nach Hause. Nach 6h24 habe ich es geschafft. I mmerhin, es haben wieder 12 nicht geschafft. Ein Freund ist direkt an der Tschechischen Grenze gelandet. Voll in der Pampa, aber es geht ihm und dem Flugzeug gut.
Aktuell bin ich auf Platz 15. Also voll im Mittelfeld. Bin aber auch mit Abstand der jüngste Pilot im Feld.

Text: Jelko, Bilder: Jelko und Nehle


Juli:  
S+D 2013-07-27: Steffi und Dennis!
Herzlichen Glückwunsch zum Tausch der Ringe!
S+D
 
H9+72
Das Bild von Kevin, zeigt seinen Flügelmann Achim auf ihrem Weg Richtung Feldberg.
mind the FL100
Flugfläche hundert ist zu beachten.
2013-07-21: Das Wetter entwickelte sich prächtig. Wie vorhergesagt, bildeten sich nach dem Mittag zweiachtel Cumuli aus. Im Verlauf des Nachmittags stieg die Wolkenbasis weiter an. Diejenigen die nach Westen aufgebrochen waren, fanden beste Bedingungen vor, um in den Schwarzwald zu gelangen. Dieses Unterfangen setzt eine ordentliche Einflughöhe voraus. Wegen der begrenzten Außenlandemöglichkeiten hat man so im Zweifelsfall die Möglichkeit wieder ins Neckartal oder der Baar zurückzugleiten. titisee Die Basis im Schwarzwald war bis ca 2700 Meter (MSL) angestiegen, die Steigwerte waren stramm und zuverlässig. schluchsee Somit konnte die Tälerlandschaft sicher und bequem betrachtet werden. Titisee und Schluchsee sind wunderschön eingebettet - zahlreicher Bootsbetrieb war erkennbar.
Probehalber mal noch ein Video, Achtung 19Mbyte! :-)
 
Südwestdeutsche Junioren Meisterschaft 2013
wettbewerb Unsere Nachwuchspiloten Peter.N und Basti.K nehmen an diesem Wettbewerb in Neustadt a.d. Weinstraße teil.
Sie fliegen beide in der Clubklasse.
Der dortige Blog liefert aktuelle Infos.
Hier ihre Berichte:
2013-07-20: Statusbericht: Unsere Leistungen waren gut, durch unsere Konstanz und die Außenlandung des Füherenden reichen uns die Plätze 4 und 5 am Ende des Tages um gesamt auf den Plätzen 1 und 2 zu landen. Am Ende können wir auf eine erfolgreiche Segelflugwoche zurückschauen, in der wir mehr als 35 Stunden geflogen sind! Ohne Außenlandung ( von uns) mit 7 von 8 möglichen Wertungstagen war auch der Wettbewerb im Ganzen sehr erfolgreich. Außerdem konnten so die Nerven unserer Rückholer geschont werden. Ein Dank an dieser Stelle nochmal an Joni und Bernd , die ihre Autos und natürlich auch ihre Zeit geopfert haben ... Danke !!! Morgen um 11 ist nach der heute vermutlich lang dauernden Abschlussfeier dann noch Siegerehrung. Freu mich schon wieder auf Laichingen!!

Gruß Basti Klein

Link zum Presseartikel.
2013-07-19: Peter ist auf Platz acht, direkt gefolgt von Basti. Das ergibt den Zweiten und Vierten Rang in der aktuellen Gesamtwertung - die Spannung bleibt!
Basti, er scheint nicht vollständig zufrieden zu sein, meinte dann noch: ... ich bin so ein Sch**ß zusammengeflogen ... Könnt mir heut dafür noch in den Ar**h beißen! So hab ich 2 km/h wieder unnötig verschenkt ... Aber heute ist ein neuer Tag und wir können hoffentlich wieder angreifen !
2013-07-18: Peter ist Tagessieger, Basti auf dem sechsten Platz.
2013-07-17, 14:20: Wetterbedingt neutralisiert!
m1 1
mit der M1
bz pulk1
im Pulk
bz pulk2
rechtsrum
bz pulk3
linksrum
bz-hoffenheim-stadion
Hoffenheim Stadion
2013-07-16: Die heutige Aufgabe von 350 km machte einen machbaren Eindruck. Zu Beginn (wir flogen kurz nach den Gesamtführenden ab) zogen wir eine rießige Schlange von Segelfliegern hinter uns her, die Peter erfolgreich abschütteln konnte. Leider war ich auch dabei. Doch ich konnte das Pulk von ca. 8 Fliegern irgendwie überholen und so mit Peter die Führenden einholen und im zunehmend Blauen direkt überholen. Durch gutes Teamfliegen konnte Peter so am Ende einen Vorsprung von ca. einer viertel Stunde erfliegen. Ich musste im Endteil ein weiteres Mal kurbeln und kam so 6 Minuten später am Flugplatz an. So konnten wir in der Tageswertung die Plätze 1 und 2 erreichen. Am Abend durfte ich mich nach einer Erfrischung im Pool noch über den Besuch meiner Großeltern erfreuen, die mit meinem Onkel Munki und meinem Cousin Tobi von Winzeln mit der Cessna vorbeigeschaut haben.
Siehe auch Tageswertung, Gesamtwertung.

Text und Bilder: Basti.K via Mobiltelefon


2013-07-15: Die Tageswertung und die Gesamtplatzierung des dritten Wertungstages.
Update: Heute waren wir wieder durchschnittlich schnell unterwegs und belegten am Ende Platz 6 (Peter) und 8 (Basti). Außerdem freuten wir uns über die Anwesenheit von Basti.N (Düsen-Basti), der uns mit der Dynamic AI besucht hat. Mein Rückholer Joni durfte so die Gegend auch einmal aus der Luft sehen, denn Basti machte mit ihm nettwerweise einen viertelstündigen Erkundungsflug. (Dafür vielen DANK Basti!!).
In der Gesamtwertung schieben wir uns durch leichte Schwächen einiger vor uns liegenden Piloten auf die Plätze 2 (Peter) und 3 (Basti) vor. Jedoch ist das Feld weiter sehr eng zusammen... bis Platz 7 kann sich alles innerhalb eines Wertungstages verschieben.

Text: Basti.K via Mobiltelefon


2013-07-14: Nachdem wir gestern mittelmäßig mit Platz 8 und 9 in den Wettbewerb gestartet sind, hatten wir heute bei einer Strecke von 250 km bei sehr mäßigem Wetter eine sportliche Aufgabe, die im Blauen durchs Rheintal ging, um unser Können unter Beweis zu stellen. wettbewerb Die Thermik ging spät, im Rheintal sogar erst nach unseren Starts los, weshalb wir auch nicht wie sonst Windenstarts sondern F-Schlepps gemacht haben, um am Pfälzer Wald Höhe zu gewinnen. Die ersten 100 km bis kurz nach dem Odenwald waren im Blauen ein rießen Krampf, dann war es bis zu den letzten 40 km akzeptabel bis eine Abschirmung rechtzeitig zum Endanflug einzog und uns die letzten Nerven gekostet hat. Die letzten 400 Meter zum Endanflug wurden bei max 0,4 m/s erkurbelt... Und so der Schnitt nochmal heruntergeschraubt. Aber letztlich waren wir die ersten und glücklicherweise auch die schnellsten.
Platz 1: Peter MikeEins, log
Platz 2: Basti BravoZulu, log
Gesamt ist Peter nun Zweiter! Die Gesamtwertung ist extrem spannend: Die ersten 5 Piloten sind in einem Punktebereich von 150 Punkten. Die kommenden Tage versprechen also Spannung!!

Text: Basti.K via Mobiltelefon


m1 2 2013-07-13: Wir sitzen gerade vor unseren Wohnwagen und warten auf den Start. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (am Donnerstag bei der Anreise ist der Reifen von unserem LS1 Anhänger geplatzt und gestern haben wir festgestellt, dass der Funk nur auf hohen Frequenzen richtig funktioniert) hatten wir gestern trotzdem einen schönen Trainingsflug am Odenwald bis Schweinfurt und wieder nach Hause. Im Endeffekt ca. 360 km mit einem Schnitt von 80 km/h. Heute ist eine ähnliche Strecke ausgeschrieben : Clubklasse : Würzburg - Crailsheim - Lachen-Speyerdorf: 340 km.
Trainingsflug im Verband: Die Flügelkamera an der BravoZulu zeigt die MikeEins im Hintergrund.

Text und Bilder: Basti.K via Mobiltelefon

m1 3
 
"Schnupperflüge für Segelfluginteressenten" nach dem Motto "Kurbeln unterm Kumulus..."
schnupper schnupper schnupper
2013-07-07: Einige Flugbegeisterte haben unser Angebot eines Schnupperfluges gerne angenommen und sich über die Möglichkeiten einer Segelflugausbildung informiert. Dies ist für Neugierige immer wieder ein tolle Chance auf ein eindrückliches Erlebnis. Einer der Teilnehmer hat wie gelernt die Sicherungsklappen der Fallschirmgurtverschlüsse gelößt. Auf die Frage woher er denn das wisse, antwortete er, daß er Gleitschirmflieger ist. Aha, ein Kollege also. Außerdem war er von der Gleitfähigkeit des Seglers sehr beeindruckt. Dabei ist er "nur" mit dem Schulungsdoppelsitzer geflogen - andere Maschinen in unserem Flugzeugpark haben noch merklich bessere Flugleistungen.
schnupper Daß an diesem Samstag außerplanmäßig die Winde aufgebaut wurde, wußte auch die Fliegerjugend zu nutzen, um ein paar Starts durchzuführen.

Juni:  
feldkueche feldkueche feldkueche feldkueche
2013-06-23: Mobil, nicht nur in der Luft.
Rainer, unser (Feld)Koch, hat die neu beschaffte transportable Feldküche in Betrieb genommen. Damit können im Ernstfall bis zu 400 Personen kulinarisch verwöhnt werden. Zur Feuertaufe des Geräts gab's das legendäre Fliegergulasch - die Besucher unserer Feste kennen das Rezept bereits: Es sind neben dem Fleisch auch Karotten und Kartoffeln enthalten. Dieses Gericht wurde zum Sattessen entwickelt, den Salat holen wir gerne ein anderes mal nach. Wir freuen uns schon auf das Flugplatzfest.
Übrigens: Diese Feldküche kann auch gemietet werden, sie ist ortsunabhängig, weil ihre vier Kessel mit Gas betrieben werden. Bei Interesse einfach den FSV-Vorstand  emailkontaktieren.
 
sonnwend sonnwend sonnwend sonnwend
2013-06-22: Sonnwendfeier:
Endlich mal wieder Grillen - wir haben das Sonnwendfest als Anlaß genommen. Das leckere Freibier wurde von Basti.N geliefert - er ist frischer Vater eines gesunden Sohnes. Darauf wurde ausgiebig angestoßen! Außerdem hatten wir das traditionelle Arschversohlen unseres aktuellen Freifliegers nachzuholen. Es waren viele Kameraden da, so daß das erlernte Fluggefühl im Hinterteil ordentlich gefestigt wurde. Das Sonnwendfeuer spendete lange Wärme - bis in die späte Nacht wurde das Mondlicht genossen.
 
ice-trasse
ice-trasse ice-trasse
ice-trasse
2013-06-16: Bei der Baustelle der ICE-Trasse bei Hohenstadt sieht man schon die zukünftigen Tunnelröhren.
Welch ein Fortschritt gegenüber dem 1. Mai!
 
2013-06-15: steffi und ihre maedels Steffi trägt heute die Uniform eines Flugkapitäns, sie wird bald einen unserer Kameraden heiraten. Auf ihrem ganztägigen Junggesellinnenabschied kam sie mit der Truppe ihrer Freundinnen auch auf unserem Flugplatz vorbei. Und natürlich wurde mit den anwesenden Segelfliegern zum Fliegerlied getanzt - sehr spaßig! Wir freuen uns für den Navigator!

Mai:  
robin.e 2013-05-31: Robin ist freigeflogen:
Sehnsüchtig hatte ich auf diesen Augenblick gewartet und jetzt sollte mein Wunsch des 1. Alleinfluges im Segelflugzeug in Erfüllung gehen. Hierzu bedarf es der Zustimmung von zwei Fluglehrern, die die schwere Verantwortung für diese Entscheidung tragen. Am Donnerstag, 30.05.13, gaben die beiden erfahrenen Fluglehrer Peter Bleher und Eberhard Laur die Flugschulungen. Beide flogen nacheinander an diesem Tag mit mir mit und waren, wie schon mehrmals zuvor, mit meiner Leistung zufrieden. Trotzdem war ich völlig überrascht, als sie mir das O.k. für den 1. Flug ohne Fluglehrer gaben. Es war ein unbeschreibliches Gefühl von Glück, Freude und leichter Anspannung. Aufgeregt war ich nicht, denn ich hatte ja schon fleißig geübt und war mir meiner Sache super sicher. Hoch konzentriert beobachtete ich, wie das Windenseil langsam zwischen Windenfahrzeug und Segelflugzeug auf Spannung gebracht wurde. Dann ging es los! Das Seil wurde von der Winde mit höchster Zugkraft aufgewickelt, so dass das Segelflugzeug vom Typ ASK21 nach kurzer Fahrt auf dem Rollfeld steil in die Höhe gezogen wurde. Auf einer Flughöhe von ca 1.000 Metern klinkte das Seil vom Flugzeug aus. Jetzt war ich also ohne Bodenkontakt alleine im Flieger unterwegs. Die unbeschreibliche Ruhe wurde nur ab und zu vom Piepsen des Variometers unterbrochen, was für einen Segelflugpiloten wie Musik in den Ohren ist. Das Wetter war gut, die Sicht weit und es war ein tolles Gefühl von grenzenloser Freiheit. Ewig hätte dieser Moment noch dauern können und ich genoss es in vollen Zügen. Ich hatte auch gleich eine Wolke gefunden, unter deren Thermik ich hätte weiter steigen, damit an Höhe gewinnen und noch lange segeln können. Aber ich wollte die Nerven meiner unten wartenden Fluglehrer nicht überstrapazieren und beschloss, Höhe abzusegeln und mich auf die Landung vorzubereiten. Diese gelang mir ohne Probleme, so dass ich überglücklich aus dem Segelflieger ausstieg. Ich war so unglaublich stolz! Am gleichen Nachmittag konnte ich nochmal 3x alleine fliegen. Wow, was für ein toller Tag! DANKE an alle Fluglehrer, die mir in relativ kurzer Zeit so viel beigebracht haben!

Text: Robin.E, Bilder: Jelko und Peter.B

robin.e
 
2013-05-24: Hansjörg Jung Präsidialrat des BWLV für Umweltfragen und Windenergie hielt einen Vortrag über das Thema Windenergie.

WKA-vortrag Die bundes- und landespolitische Zielrichtung führt zur vermehrten Suche nach geeigneten Standorten von Windenergieanlagen. Die baden-württembergische Landesregierung möchte bis zum Jahr 2020 den Anteil der Windenergie auf 10 Prozent des Gesamtbedarfs erhöhen. Als Einstieg in die Thematik erklärte Herr Jung ein paar technische und physikalische Grundlagen.

Wir haben gelernt, daß die Windgeschwindigkeit in der dritten Potenz in Leistung einer Windenergienalage eingeht. Der Durchschnitt ist hierbei aber keine zuverlässige Größe. Die Verteilung der Windgeschwindigkeiten ist von zentraler Bedeutung: WKA-vortrag Die Anlagen benötigen eine Mindestgeschwindigkeit, und begrenzen technisch bedingt bei Sturm auf ihre maximale Leistung. Die Entwicklung zu größeren Rotordurchmessern und somit auch größerer Nabenhöhe steigert die Energieausbeute enorm. Dort ist die Windströmung auch eher laminar, weil die Bodenunebenheiten, Bewuchs und Bebauung zu Turbulenzen der bodennahen Schichten führt. Sie ragen dann auch weiter in den von uns mitbenutzten Luftraum.

Unser Referent beleuchtete die vielseitigen Aspekte der Zulassung: Bauplaunungsrecht, Immissionen von Schall und Schattenwurf, Naturschutz (Vögel, Fledermäuse), militärische Belange (Radar, Tiefflugzonen) und schließlich auch die Sicherheit des Luftverkehrs. Letzteres ist für uns von besonderer Bedeutung, da die ausgewiesenen Vorrangstandorte WKA-vortrag ADK11 und ADK14 unsere Platzrunde betreffen würden. Auch unsere F-Schlepp-Zonen, die wir aus Lärmschutzgründen schon jahrelang verwenden, wären stark eingeschränkt. Wir versuchen die Bevölkerung der angrenzenden Gemeinden so gut wie möglich zu schonen. Eine Zusammenarbeit von Landesluftfahrtbehörde (RP.Referat 46) und DFS sowie die Anlagenplanern kann oft die unterschiedlichen Interessen vermitteln.

Durch seine langjährige Erfahung in seinem Fachgebiet konnte Herr Jung auch detailiert über bisherige Anlagen berichten. Statistische Langzeitauswertungen bestehender Windräder offenbaren die Eigenheiten des Windatlas, welcher auf Modellrechnungen basiert und durch Messungen parametrisiert wird. Viele Anlagen erreichten nicht die gewünschten Volllaststunden. Ein Fehler von nur 10 Prozent im Windgutachten führt zu 33 prozentigen Verlust beim Ertrag. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, eine präzise Untersuchung des Standorts ist daher unerläßlich. Zudem besteht bei Einspeisungen unter 60% des Referenzertrages kein gesetzlicher Vergütungsanspruch. Auch das Nord-Süd-Gefälle ist bei geografischen Auswertungen deutlich zu sehen, die norddeutsche Tiefebene ist hierbei klar im Vorteil.

WKA-vortrag Die Zuhörer erfuhren auch spezielle erstaunliche Details wie z.B.: Eiswurfweiten, Blitz- und Brandschutz sowie die Vor- und Nachteile diverer Anlagentypen hinsichtich ihrer technischen Zuverlässigkeit.

Wollten wir ein Windrad planen, Herr Jung wäre auf jeden Fall unser Berater! Und, er hat auch einen interessanten Blog!
 
auszenlander 2013-05-05: Nachdem die Thermik tückisch und der Gegenwind zu stark war schaffte es Bernhard am Sonntag nicht mehr ganz auf den Heimatflugplatz nach Laichingen zurück. Bei einer Außenlandung zwischen Donnstetten und Zainingen konnte er zumindest das schöne Wetter und die schöne Aussicht am ungeplanten Landeplatz neben dem Schotterwerk genießen und auf sein Rückholteam warten. Innerhalb weniger Minuten war der Segelflieger LS4 abgebaut, im Hänger verstaut und auf dem Heimweg zum Flugsportverein. Danke dem Rückholteam, es war eine schöne Erfahrung...

Text und Bilder: Bernhard.M

auszenlander
 
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2013-05-01: ICE-Trasse, zukünftiges Tunnelportal:
Die Bauarbeiten der zukünftigen ICE-Trasse von Wendlingen bis Ulm haben vor kurzem begonnen. Ab dem sog. Steinbühltunnel bei Hohenstadt sollen die Gleise unterirdisch weiterlaufen. Siehe auch Artikel in der Stuttgarter Zeitung.

Wir waren überrascht, am Feiertag regen Betrieb auf der Baustelle zu beobachten - aber der 1. Mai ist ja auch der Tag der Arbeit. Unser Motorsegler ist für Lufbilder sehr geeignet: Er fliegt leise und langsam, und mit einer geschickten Kombination aus Slippen und Schleppgas liegt er ruhig in der Luft. Das Teleobjektiv unterstützt die Sicherheitsmindesthöhe, den Rest erledigt die Kamera im Serienbildmodus.
Danke Alfred, gut gemacht!
 
2013-05-01: Segelflieger sind startklar für die neue Saison, Segelflugbundesliga startet ohne die Vereine von der Schwäbischen Alb

Bereits seit zwei Wochen läuft die neue Saison der Segelflug Bundesliga. Allerdings konnte der Flugsportverein Laichingen aufgrund der Witterung noch nicht ins Geschehen eingreifen. Dabei sind die Laichinger natürlich nicht die Einzigen, die tatenlos zum Zuschauen verurteilt sind, während die Vereine im Norden Deutschlands davon fliegen. Auf der ganzen Schwäbischen Alb war Streckensegelflug in dieser Saison an den Wochenenden noch nicht möglich. Von den 30 Vereinen in der ersten Liga sind bislang erst 17 in die Wertung gekommen. In Führung liegen punktemäßig mit 38 Punkten gleichauf der HAC Boberg (Hamburg), der LSC Bayer Leverkusen (Nordrhein-Westfalen) und der LSV Burgdorf (Niedersachsen). Die Rangfolge dieser drei Vereine ergibt sich aus den unterschiedlichen Geschwindigkeiten bei den Wertungsflügen; wer in den zwei gewerteten Stunden am schnellsten fliegt, steht in der Tabelle vor den punktgleichen langsameren Fliegern. Nun hoffen die Piloten des FSV darauf, dass das nächste Wochenende Segelflugwetter bringt. Dann müssen drei Piloten des FSV mindestens zwei Stunden in der Luft sein und in dieser Zeit so schnell wie möglich zu ihren Wendepunkten fliegen. Maximal 20 Punkte wären mit einem Rundensieg dann möglich und man könnte sich wenigstens einen Platz im Mittelfeld der Tabelle erhoffen. Irgendwann im Lauf der Saison werden mit Sicherheit auch die norddeutschen Vereine vom Wetter im Stich gelassen und der momentane Punkteverlust kann wieder ausgeglichen werden.
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jahresnachpruefung Unterdessen war der "Segelflieger-TÜV" am Laichinger Flugplatz und unterzog die Flugzeuge der jährlichen Nachprüfung. Dabei wird die Struktur des ganzen Fluggerätes und die Funktion der Steuerung geprüft. Die Ruderausschläge werden nachgemessen. Die im Handbuch vorgeschriebenen Sollwerte müssen eingehalten werden. Abschließend bestätigt Prüfer Bernd Mangold auf dem Nachprüfschein die Flugtauglichkeit und damit kann endgültig in die Saison gestartet werden.

Text und Bild: Alfred.S

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April:  
dyna 2013-04-07: Unsere Dynamic fliegt wieder, der neue Motor ist eingebaut, der Propeller frisch gewuchtet. Man könnte meinen sie wäre jetzt noch leiser als zuvor. Vor dem anstrengenden Schleppbetrieb wird der Motor erst einmal 30 Stunden im Normalbetrieb eingeflogen, bis er sich an seine Aufgabe gewöhnt hat.
Vielen Dank an den Oberschrauber Gerhard!
dyna
 
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2013-04-07: So langsam kommt die Fliegerei wieder in Schwung.
Die tapferen Windenfahrer wurden nicht müde, ein Segelflugzeug nach dem Anderen in die Höhe zu schleppen. Viele Piloten nutzten die Gelegenheit den alljährlichen Überprüfungsstart mit einem Fluglehrer durchzuführen. So ein Checkflug hilft vor allem jenen, die über die langen Wintermonate nicht mehr im Pilotensitz saßen. Der Fluglehrer sorgt mit seinen dezenten Hinweisen für den erwünschten Feinschliff: "Laß beim Anrollen das Heckrad am Boden, dann hebt der Duo leichter ab!" Der Überprüfungsstart am Saisonanfang ist bei uns schon lange guter Brauch, in Zukunft ist dies auch in den europäisierten Lizenzregeln enthalten.
H9 Normalerweise bildet sich die Thermikaufwinde mit der Sonneneinstahlung auf die Erde. Am Sonntag gab es trotz geschlossener Schichtbewölkung thermische Konvektion, so daß einige Kameraden über eine Stunde in der Luft waren. Wie kann denn das sein? Einfach mal den Fluglehrer fragen! "Wenn in der Höhe horizontal Kaltluft einfließt, dann ergibt dies denselben Temperaturgradienten, und schon startet die Konvektion. Das heißt dann Labilisierung." meinte Fluglehrer Wolfgang.
saisonanfang Auch unsere neuen Mitglieder Birgit und Andreas konnten Ihren ersten Schulstart erleben, auf daß sie bald Piloten werden :-) saisonanfang

März:  
2013-03-23: Fallschirmpacken:
Sicherheit wird in unserem Verein groß beschrieben. Aus diesem Grund besitzen wir für jeden Sitzplatz in Segelflugzeugen Rettungsfallschirme, welche es uns im Falle eines Notfalls (z.B. Kollision in der Luft) ermöglicht das Flugzeug zu verlassen.

Unsere Rettungsfallschirme werden jährlich von einem Prüfer gecheckt. Er schaut dabei besonders kritisch nach Brüchen, Rissen oder Scheuerstellen in den Textilien, ob sich die Fangleinen in einem einwandfreiem Zustand befinden oder nicht gar verknotet sind. Nachdem der Prüfer sein OK gegeben hat erhalten wir die Fallschirme als großes Knäuel zurück. Nun gilt es die Fallschirme fit für die Saison zu machen und neu zu packen.
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Zuerst müssen Stühle und Tisch in unserem Clubheim weichen, denn zum Packen brauchen wir den Platz um den Fallschirm in der ganzen Länge spannen zu können. Es folgt nochmal eine Kontrolle der Fang- und Steuerseile bevor die 24 Bahnen der Kappe gelegt und sortiert werden können. Zum Schluss müssen 12 Bahnen links, und 12 Bahnen rechts von den Seilen liegen.
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packer Anschließend wird die Kappe zusammengefaltet. Bleisäcke verhindern das auseinanderklappen . Die Fangleinen finden nun Ihrem Platz in der Packhülle und werden mit Gummis fixiert. Es folgt das Einlegen der gefalteten Kappe in die Packhülle packer (Kaum zu glauben, dass die Fallschirmkappe mit einer Fläche doppelt so groß wie das ehemalige WG-Zimmer des Autors in die Packhülle passt !). Nun folgt der kniffligste Part bei dem man min. 3 Hände braucht. Es wird der Hilfsschirm, welcher durch eine große Feder später abgefeuert werden kann, gespannt und mit in die Packhülle eingelegt. Um ein verfrühtes, ungewollten auslösen während des Packens zu verhindert wird der Hilfsschirm mit speziellen Sicherheitsstifte gesichert. packer Nun kann die Packhülle geschlossen und alle Sicherungen entfernt werden. Ganz wichtig ist jetzt das genaue Zählen der Packwerkzeuge. Fehlt auch nur eine einzige kleine Packschnur muss der Fallschirm nochmals geöffnet und die Schnur gesucht werden. packer Zu groß ist die Gefahr, dass sich dadurch der Fallschirm nicht richtig öffnen könnte. Um den Fallschirm auch nachträglich nicht manipulieren zu können, wird jeder Schirm mit der Identifikationsnummer des Fallschirmpackers plombiert.
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Segelfliegen ist durch das Mitführen eines Rettungsschirm keineswegs gefährlich. Ein Rettungsfallschirm ist wie ein Airbag im Auto. Gut wenn man einen hat, besser wenn man ihn nie braucht. Und umso besser wenn man als Pilot ein gutes Gefühl hat, dass die Fallschirmpacker wieder ihr Bestes gegeben haben; auch wenn's Anfangs vielleicht noch etwas im Rücken drückt :-)

Text: Daniel.B

 
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2013-03-22, Frühjahresbriefing:
• Beim ersten Punkt der straffen Agenda erklärte unser Vorstand Peter.B die Hintergründe der aktuellen Versicherungsregelung bei der Benutzung unserer Gerätschaften. Die Verhinderten aktiven Piloten werden gebeten, die Haftungsbeschränkungserklärung ausgefüllt nachzureichen!
• Zum Anfang der Saison wurden die wichtigsten Elemente der Flugvorbereitung und Durchführung aufgefrischt. briefing
• Jochen.F, unser Ausbildungsleiter, erklärte den Piloten die Details des Luftraum Stuttgart, speziell das Segelflugbeschränkungsgebiet und dessen Sektoren. Die Karte und das Infomaterial wurden kürzlich beim BWLV.AK-Sektoren erneuert!
Beachtenswert:
- Auf der Segelflug-ATIS (119,325 MHz) werden nur Sektoren gemäß NfL-Regelung ausgestrahlt (Alb, Hornberg, Göppingen, Nagold, Schwarzwald)!
- Während des Durchflugs gilt Hörbereitschaft!
- Die Sprungzone Calw ist zu beachten.
briefing
• Die neuen Lizenzen nach EASA wurden intensiv erläutert, da die Bedingungen und Fristen zum Umschreiben der bisherigen Lizenzen sehr unterschiedlich sind. Die EASA folgt der JAA zur Harmonisierung der europäischen Regelungen und Vorschriften.
Die aktuellen EU-Verordnungen trennen nun den Übergang zu den europäischen Scheinen (Teil-FCL) nach ihrer Grundlage ICAO oder JAR-FCL. Die bisherigen Berechtigungen behalten in der Übergangszeit ihre Gültigkeit. Da die neuen Vorschriften gemäß der EU-Verordnung 1178/2011 ab dem 8. April 2013 gelten, ist folgendes zu beachten:
- Die 90-Tage-Regel für Passagierflüge gilt weiterhin, allerdings wird pro Sitzplatz eine Person gerechnet, d.h. das Kleinkind auf dem Schoß gilt auch als ganze Person. Zukünftig wird die Passagierberechtigung nach 10 Stunden oder 30 Starts als PIC erteilt.
- Die Fliegenden Dokumente bleiben wie gehabt.
- Die bereits ausgestellten Tauglichkeitszeugnisse (Medicals) bleiben gültig, bzw. kann innerhalb von 45 Tagen vor Ablauf erneuert werden (Wiederholungsuntersuchungen).
- Neue Begrifflichkeiten: Die EU-Verordnung definiert sog. Teil-FCL-Lizenzen, die nach neuen Regularien ausgestellt und kategorisiert werden: Man unterscheidet nun: Leichtflugzeug-Pilotenlizenz (LAPL, light aircraft pilots licence), Privatpilotenlizenz, Segelflugzeugpilotenlizenz (SPL) usw.
Mehr Infos:
- beim LBA
- beim DAeC und
- beim RP-Tübingen, ihrer FAQ-Liste, und dem download-Bereich.
• Nach der geballten Schulung sorgte Fluglehrer Jürgen.B für einen angenehmen Ausklang der Versammlung - anläßlich eines runden Geburtstages wurden die Kameraden mit reichlich Freigetränken und leckeren Leberkäswecken versorgt. briefing

Weitere Infos, die evtl interessant sind:
 
sportler 2013-03-11, Sportler-Ehrung der Stadt Laichingen:
Gestern Abend wurden Laichingens erfolgreichste Sportler geehrt. Mit dabei waren unsere Nachwuchspiloten Sebastian K. und Jelko B. Bei einen netten Stehemfang im Alten Rathaus wurden Sebastian K. und Jelko B. von Laichingens Bürgermeister Klaus Kaufmann für ihre tollen Leistungen beim Leibertinger Vergleichsfliegen geehrt.
Wie wir alle wissen hatte Sebastian den 1. Platz und Jelko den 3.
Klasse Ihr Beiden!! Macht weiter so!!

Bilder: Peter.Bl, Text: Jelko.B


Siehe auch Homepage der Stadt Laichingen.
sportler
 
mgvs 2013 2013-03-08, Mitgliederversammlung im Gasthof Rößle in Laichingen. mgvs 2013
Mit zwei Gegenstimmen, elf Enthaltungen und 47 Ja-Stimmen erhöht der Flugsportverein Laichingen anlässlich seiner Hauptversammlung im "Rößle" seine Beiträge. Für den Jahresbeitrag werden 180 Euro (Vorjahr 120) fällig, die Versicherungskostenumlage steigt von 100 auf 150 Euro, pro Windenstart werden anstelle von drei nun fünf Euro berechnet. Die Beiträge für fördernde Mitglieder bleiben mit 25 und 60 Euro für Förderer mit pauschalen Landegebühren unangetastet. Der Verein verfügte zum 24. Februar 2012 über 87 aktive und 284 Fördermitglieder.

Vorstandsmitglied Bernd Nübling gab zu Beginn der Versammlung aktuelle Zahlen aus dem Jahr 2012 bekannt. Nach den Zahlen der Statistik wurden 2751 Starts (minus 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) absolviert, die Flieger waren dabei 1542 Stunden (minus 18 Prozent) in der Luft. Es entfielen 679 Starts und 163 Flugstunden auf die Motorflugzeige, 308 Starts und 108 Stunden auf die Kategorie Motorsegler. 1279 Starts und 1223 Flugstunden wurden für die Segelflieger berechnet und 485 Starts und 136 Flugstunden für das Ultraleichtflugzeug.

Bernd Schmidt, zweites Vorstandsmitglied im FSV gab einen Überblick über die hochkomplexen Finanzen des Vereins. Allein 2012 hatte der Verein 70 000 Euro investiert, eine Investitionshilfe von 15 000 Euro für den neuen Hochleistungssegler "Ventus" durch die Stadt Laichingen kam dabei gerade recht. Im Jahr 2013 muss sich der Verein eine neue Winde für zirka 50 000 Euro anschaffen, da die bisherige zum Jahresende den Dienst versagte. Im Vereinsheim soll neues Mobiliar angeschafft werden.

Hans-Peter Bleher als drittes Mitglied des Vorstands ging anschließend auf die vielfältigen Veranstaltungen des Vereins wie Flugplatzfest und Drachenfest ein. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet und anschließend auch einstimmig im Amt bestätigt. Nübling, Schmidt und Bleher stellen weiterhin die Vereinsspitze, neuer Jugendleiter wurde Sebastian Klein, der für Mike Smialy das Amt übernahm. Im Beirat bleiben Eberhard Laur, Bernd Mangold, Walter Striebel, Wolfgang Braun, Gerhard Geppert, Jochen Frieß und Jürgen Kohn.

Neben den Wahlen standen auch in diesem Jahr einige Ehrungen verdienter und langjähriger Mitglieder an. Erhard Ullwer (aktiv), Hans Bauer und Robert Schaufler (beide passive Mitglieder) wurden für 50 Jahre ausgezeichnet, Hans Käppeler, Gerhard Mayer, Günther Butz und Hans Dieter Heller (alle passiv) für 40 Jahre. Jochen Schmid erhielt die bronzene Ehrennadel des BWLV (Baden-Württembergischer Luftfahrtverband) für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft, Gerd Stuhlinger und Matthias Müller wurden für 25 Jahre passive Vereinszugehörigkeit geehrt.

Eine ganz besondere Ehrung wurde Reinhard Lindlahr zuteil, der seit 40 Jahren Mitglied im FSV Laichingen ist. Lindlahr fliegt allerdings bereits aktiv seit 1954, ist seit fünf Jahrzehnten als Fluglehrer tätig. Die Übergabe seiner "Fluglehrerverdienstmedaille", einer ganz besonderen Auszeichnung für engagierte Fluglehrer nahm der Präsident des BWLV und Vereinsmitglied "Ebo" Laur vor.

Text: Claudi.M


mgvs 2013 Schmiddi, unser kaufmännischer Vorstand, erläutert den Kassenbericht, die Bilanz, G/V, sowie die anstehenden Änderungen der Vereinsbesteuerung (Kontendifferenzierung, eBilanz und Elster).
Peter, unser 3. Vorstand, mit unserem Ehrenvorsitzenden Jakob. mgvs 2013
mgvs 2013 Ebo, seit letztem Herbst auch unser Rechnungsprüfer, wurde kurzerhand zum Wahlleiter ernannt. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.
Hans wurde für seine 40 jährige Mitgliedschaft geehrt. Als früherer Vorstand kennt er die Vorgänge der Vereinsführung, heute kümmert er sich um unsere Liegenschaften. mgvs 2013
mgvs 2013 Reinhard ist ebenfalls 40 Jahre unser Mitglied, vom Verband wurde er mit einer Medaille für seine 50 jährige Fluglehrertätigkeit geehrt.
Gerhard (alle nennen ihn "Gä") wurde während des Baus der alten Halle 1972 zur Mitgliedschaft verführt. Noch immer ist er eines unserer Heinzelmännchen, die im Verborgenen werkeln. mgvs 2013
Ein paar Notizen:
  • Zahl der Mitglieder: 87 Aktive, 284 Fördernde.
  • Flugbewegungen 2012: 2751 Starts, 1542 Flugstunden - beidesmal ca. 20% weniger als im Vorjahr.
  • Die Investitionen und Abschreibungen übersteigen die Einnahmen deutlich: Somit Erhöhung der Mitgliedsbeitrage und Fluggebühren!
  • Vorstand und Beirat bleiben wie gehabt; Ausnahme: der neue Jugendleiter Sebastian.K sitzt nun auch im Beirat.
Allg. Hinweis: Die Terminseite wurde aufgefrischt, auch in der Mobilversion.

Februar:  
piste 07 Der Winter dauert schon lange - das milde Wetter im Januar hat die Piste abgetaut, diese Chance wird genutzt.
Aber im Februar schneit es nochmal ordentlich. Somit verwandelt sich unser Flugplatz in eine Langlaufpiste. Das rechte Bild zeigt den Skibetrieb, aufgenommen mit einer kleinen Kamera an Bord eines Modellflugzeugs! So kann man auch Luftaufnahmen machen.

Fotos: Robin.E

piste 07, luftbild

Januar:  
Die Auf- und Untergangszeiten der Sonne zum Runterladen.

Das Jahr 2012.