Flug Sport Verein Laichingen e.V.
Bundesliga, OLC 2011

2011: Link zum OnLineContest.org, Link zur aktuellen Runde, Link zur Tabelle,
Runde 01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 .


 
walter beim olc2011-r19 in der ASH25
Das Bild von Walter.S zeigt die Donau zwischen Beilngries und Kehlheim,
offensichtlich war also Co-Pilot Wolfgang.B am Ruder.
2011-08-29: Bundesliga Runde 19:    Fünfter Tabellenplatz am Saisonende!
Die Laichinger Segelflieger mobilisieren alle Kräfte in der letzten Runde der Segelflug-Bundesliga und verbessern sich mit Platz 3 in der 19. Runde von Rang 7 auf 5 in der Gesamtwertung. Mehr wäre auch theoretisch nicht mehr möglich gewesen. Das Ziel war Ludwigshafen (RP) und Königsdorf (BY) zu überholen und das ist gelungen. Ein besseres Endergebnis gab es für den FSV Laichingen in der 7-jährigen Erstliga-Zeit noch nie. In der Saison 2006 wurde der 5. Gesamtplatz ebenfalls erreicht. Im weltweiten Vergleich rangiert Laichingen auf Platz 10. Blaubeuren stand bereits eine Woche zuvor als Deutscher Meister fest. Insgesamt war das Jahr 2011 flugwettertechnisch gesehen ein sehr durchwachsenes Jahr. Das Frühjahr war übermäßig gut aber der Sommer regenreich und sonnenarm. Das spiegelt sich auch in den Ergebnissen der Laichinger wieder. Im guten, "schnellen" Wetter sind die Laichinger Piloten top. Anfangs der Saison rangierte man auf den Rängen eins und zwei in der Tabelle. Zur Halbzeit waren die Laichinger teilweise bis auf Platz 8 zurückgefallen, um sich dann nochmal am Ende etwas vorzuarbeiten.
Endstand Segelflug-Bundesliga 2011:
1. FLG Blaubeuren (BW) 285 Punkte
2. LSV Burgdorf (NI) 242 Punkte
3. LSV Schwarzwald (BW) 231 Punkte
4. LSG Bayreuth (BY) 198 Punkte
5. FSV Laichingen (BW) 192 Punkte
Insgesamt werden in einer Saison jeweils 19 Runden geflogen, wobei man für einen Rundensieg 20 Punkte gutgeschrieben bekommt. 30 Vereine sind in der ersten Liga vertreten von denen die sieben schlechtesten in die zweite Liga absteigen. Die drei schnellsten Piloten der letzten erfolgreichen Runde waren Bernd Weber (113 km/h Ventus2), Walter Striebel mit Copilot Wolfgang Braun (114 km/h ASH25) und Sebastian Nübling (112 km/h auf Ventus2). Alle Wertungsflüge wurden am Sonntag den 28. August durchgeführt. Nach dem Durchzug einer Kaltfront am Samstag war die kühle Luft am Sonntag bestens zum Segelfliegen geeignet. So konnten Flüge von über 600 km aufgezeichnet werden. Das schnellste Stück konnte von West nach Ost mit Rückenwind erflogen werden. Grob führte der Flugweg der Laichinger ans Klippeneck / Westalb und von dort bis kurz vor Regensburg / Bayern und wieder zurück nach Laichingen. Gewonnen hat die letzte Runde der LSV Bückeburg-Weinberg / Niedersachsen.
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde neunzehn.

Peter.N

 
2011-08-22: Bundesliga Runde 18:
Rundenplatz zehn, somit Tabellenplatz sieben!
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde achtzehn.

 
2011-08-15: Bundesliga Runde 17:
Rundenplatz fünf hebt uns auf den Tabellenplatz sechs!
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde siebzehn.

 
2011-08-08: Bundesliga Runde 16:
Dieses Wochenende war bei uns wetterbedingt unfliegbar!
Wir bleiben auf dem siebten Tabellenplatz.
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde sechszehn.

 
2011-08-01: Bundesliga Runde 15:
Wie schon so häufig, kamen wir in Laichingen auf Grund fehlender Thermik sehr spät in die Luft, der erste Bundesliga Abflug erfolgte erst gegen 15:30 Uhr. Das Ergebnis war mit dem 3. Platz in dieser Runde jedoch überraschen gut. Eberhard Laur, Siegfried Klein, Sebastian und Bernd Nübling machten sich auf den Weg in Richtung Südwesten. Nicht jede Wolke brachte zuverlässiges gutes Steigen und es gab etliche schwierige Situationen. Bei Reiselfingen wurde gewendet und ab Sigmaringen brach die Thermik so ziemlich zusammen. Eberhard Laur, Bernd und Sebastian Nübling nutzten ihre eingebauten Triebwerke für den Heimflug nach Laichingen, Siegfried Klein landete auf dem Flugplatz in Münsingen. Bester Laichinger Pilot waren Siegfried Klein gefolgt von Bernd Nübling und Eberhard Laur. Laichingen verbesserte sich in der Gesamtwertung vom 8. auf den 7. Platz.
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde fünfzehn.

Bernd.N

 
2011-07-25: Bundesliga Runde 14:
Rundenplatz 15 und somit Tabellenplatz acht!
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde vierzehn.

 
2011-07-18: Bundesliga Runde 13:
Rundenplatz 27, aber immer noch Tabellenplatz sieben!
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde dreizehn.
Hierzu ein Erlebnisbericht:
Der Samstag war wegen der laut Wetterbericht aufziehenden Front der einzige fliegbare Tag des Wochenendes. Allerdings nur bei Warmluft mit mäßiger Blauthermik. Meine Kameraden überzeugten mich netterweise, nun doch unseren neuen Ventus probezufliegen. Das eigentliche Vorhaben, mit meinem Lieblings-Kestrel ein wenig über der Alb spazierenzufliegen, war somit hinfällig. Die notwendigen Voraussetzungen für den neuen Flugzeugtyp waren erfüllt, eine Einweisung schnell durchgeführt, die Genehmigung eines Vorstandes lag auch vor. Durch den verspäteten Beginn der Thermik konnte auch noch über den Inhalt des Flughandbuches diskutiert werden. Dabei gab es bei den Kameraden unterschiedliche Ansichten über die Klappenstellungen bei Thermikflug und Landung.

Mit der Dynamik zieht mich Siggi per F-Schlepp zum ersten Aufwind bei Westerheim, in welchem schon Udo und Achim in unserem doppelsitzigen Turbo-Duo kreisen. Als der Duo forsch nach Osten aufbricht, folge ich ein paar hundert Meter versetzt. So wird die Chance höher, den nächsten Aufwind zu finden. Dies ist gerade bei dieser Wetterlage wichtig, bei der keine Haufenwolken vorhanden sind, welche die Thermik anzeigen könnten. Es bilden sich nicht einmal ein paar Flusen - der Himmel ist komplett blau.

Super, kaum hinter Merklingen, und schon nieder. In 500 Meter über Grund werde ich schon ein wenig angespannt, so niedrig brauche eine akzeptable Landemöglichkeit als Ausweg. Oppingen als Landeplatz bleibt im Augenwinkel, als wir großflächig nach der Thermik suchen. Die ist unstetig und blasenhaft - typisch bei Warmluftzufuhr. Wir fliegen weiter zum Messelberg bei Donzdorf und krabbeln nieder weiter nach Nordosten. Während Udo und Achim forsch Richtung Heubach weitergleiten, pausiere ich in Erreichbarkeit des Flugplatzes Amalienhof. In der Blubberthermik nutze ich die Gelegenheit die Kreisflugeigenschaften der Maschine kennenzulernen, und gegen die beiden Bordrechner zu kämpfen. Die Endanflugrechner/Vario-Kombination zickt bei der Distanz, der Navigationscomputer zeigt die Karte ungünstig. Egal, eine Papierkarte wird sowieso immer mitgeführt. Eine halbe Stunde lang klebe ich so in der Schwachthermik bei Bartholomä. Die Erprobung unterschiedlicher Querlagen, Geschwindigkeiten und Klappenstellungen ist wertvoll, will man die Leistungsfähigkeit des Gleiters ausschöpfen. Die Ruderabstimmung der Maschine ist sehr harmonisch, sie fliegt sich handzahm und ohne Allüren. Auch im Langsamstflug mit gesetzten Wölbklappen bleibt das Gerät gutmütig.

Der T-Duo hat seine Erkundung erfolglos beendet und kommt zurückgekrochen. Als wir erneut an Höhe gewonnen hatten, schlägt Achim vor Richtung Ellwangen zu gleiten. Dieses Vorhaben wird bald abgewandelt, wir tanken bei Oberkochen an Höhe, um dann Richtung Aalen-Elchingen weiterzufliegen. Im Gegensatz zum Turbo-Duo hat meine Maschine (noch) kein ausklappbares Hilfstriebwerk. So ist meine Strategie etwas defensiver als jene von Achim und Udo. Ich folge ihnen zum Berg Ipf bei Bopfingen, weil ich Lage des dortigen Flugplatzes kenne. Die Sicht ist ausgezeichnet, der Krater des Nördlinger Rieses ist eindeutig erkennbar - wunderschön. Wir gleiten weiter in Richtung Rauhe Wanne.

Jürgen.K meldet sich bei Wemding im Funk und jammert über die blöde Thermik - das ist sonst nicht seine Art. Für mich ist dies ein Warnsignal, welches zur Wende mahnt. Der Rückflug führt wieder zum Amalienhof, wo es endlich einen 'normalen Bart' gibt. Dieser stetige und kräftige Aufwind bringt uns auf eine komfortable Arbeitshöhe von zweitausend Meter - gut für den Heimflug.

Die gute Thermik will sich nicht mehr finden lassen. Udo und Achim sind schon weitergereist. Die Aufwindempfehlungen im Funk bei Eybach und über der Metallwarenfabrik in Geislingen erweisen sich als Nieten. Ich rette mich nach Oppingen und frage die dortige Flugleitung nach deren Landerichtung. Ein Heimschlepp wird wohl nicht allzu teuer. Plötzlich 'spricht' das Flugzeug zu seinem Piloten, d.h. es hebt einen Flügel, um einen potentiellen Aufwind anzuzeigen! Aha, wunderbar, das ist ne Chance!

Sofort wird ein Kreis in dieselbe Richtung eingeleitet, das Variometer bestätigt piepend den Aufwind. Der Höhengewinn ist sehr angenehm, in 330 Metern über Grund erscheinen die Windräder schon ziemlich groß. Die erreichte Höhe von 800 Metern reicht laut Rechner locker nach Hause. Mißtrauisch überschlage ich grob, daß eine Distanz von 20km und ne Höhendifferenz von 500 Meter eine Gleitzahl von 40 ergibt. Die Sicherheitshöhe von 300 Meter ist angebracht, muß doch beim Anflug aus dem Osten die Hochspannungsleitung sicher überflogen werden können. Weiterhin muß auch noch eine leichte Gegenwindkomponente berücksichtigt werden.

Der Ventus 2cx ist mit einem Gleitverhältnis von ca. 50 spezifiziert, somit wage ich den direkten Endanflug. Bei Bedarf kann man ja immer noch im Wassertal außenlanden. Obwohl der Rechner den Gegenwind bemerkt, verbleibt die kalkulierte Ankunftshöhe im satten Plus. Querab Machtolsheim ist klar, es reicht sicher heim. Auch Anflug und Landung erweisen sich als problemlos - es ist eine wirklich feine Flugmaschine.

Fazit: Trotz der zeitweiligen Mühen war dies ein sehr erfreuliches Überlandflugerlebnis, immerhin mit einer Wertungsstrecke von 150km. Aber, ohne meine Flügelmänner hätte mich wohl schon früh der Mut verlassen und zur Umkehr getrieben - THANX Leute!

Karle3

 
2011-07-11: Bundesliga Runde 12:
Wie sich im Vorfeld schon aus den vorliegenden Wetterprognosen abzeichnete, waren die Bedingungen für unsere Wertungsflüge am Samstag besser wie am Sonntag. Insgesamt sieben Laichinger Piloten sind am Samstag zu Wertungsflügen gestartet. Die anfängliche Euphorie (einige haben Wasser getankt) wurde gleich nach dem Start entsprechend gedämpft. Es musste teilweise bis zu 40 Minuten am Platz gekämpft werden, bevor es dann auf Strecke gehen konnte. Joachim Hörsch mit seinem Discus und Bernd Schmidt mit dem neuen Ventus 2cx des Vereins sind nach dem Start recht forsch losgeflogen, mit dem Ergebnis, dass Joachim nach kurzer Zeit auf dem Übersberg landen musste. Bernd Schmidt hat anschließend noch fast 40 Minuten in der Platzrunde von Albstadt gekämpft. Er hat den Anschluss an die Thermik zwar wieder geschafft, dadurch aber leider wertvolle Zeit verloren. Aus den Erfahrungen der anderen Kameraden galt für Bernd Nübling und Hans-Peter Bleher die Devise, nicht all zu tief herunter zu fliegen. Der Flugweg der beiden führte über die Alb bis kurz vor Donaueschingen und anschließend an der Südseite der Alb bis Langenau, von dort über Ehingen wieder zurück nach Laichingen. Das Wetter hat sich während des Flugs entsprechend entwickelt, so dass Wolkenstraßen genutzt und somit lange Strecken im Gleitflug effizient und schnell zurückgelegt werden konnten. Vervollständigt wurde die Wertung für dieses Wochenende durch unser Mitglied Bernd Weber. Er nimmt zur Zeit an den Deutschen Meisterschaften in der 18m Klasse in Lüsse teil und hat dort mit seinem Flug den 6. Platz in der Tageswertung belegt.
Mit Platz 7 in der Runde 12 ist der Laichinger Flugsportverein auf Platz 7 in der Gesamtwertung geblieben, konnte aber seinen Vorsprung auf den nächstplatzierten Verein SFG Donauwörth-Monheim auf 18 Punkte ausbauen.
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde zwölf.

Peter.B

 
2011-07-04: Bundesliga Runde 11:
Leider nur ein verwertbarer Flug. Alle anderen waren so tief in Münsingen, daß das Klapptriebwerk zu Einsatz kam, bzw. eine Außenlandung bei den Eisberger Nachbarn unumgänglich wurde. Somit Rundenplatz 16, ergibt den siebten Tabellenplatz.
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde elf.

Karle3

 
2011-06-27: Bundesliga Runde 10:
In der Runde 10 belegte Laichingen einen sehr guten vierten Platz. Nach zwei schlechten Runden mit einem Nuller und einmal einem Punkt strebte das Team einen Platz in der Spitze an, um nicht aus den Top Ten Platzierungen zu fallen, da die Punktabstände zwischen dem siebten Platz Laichingen und dem 12.Platz nur sehr gering waren. Am Sonntag wurde mit sechs Piloten gestartet und nach kurzer Zeit war klar, dass das Wetter nicht so gut wie der Wetterbericht und wie die Optik ist. In einem 4er Team wurde Richtung Süd-Ost geflogen über Langenau, Günzburg bis in den Raum Mindelheim. Zwischenzeitlich verschlechterte sich die Thermik und es ging primär nicht mehr um Geschwindigkeit sondern ums oben bleiben. Das Team trennte sich, eine Gruppe flog Richtung Donauwörth und die anderen Beiden nach Westen über Thannhausen, Laupheim ins Donautal. Das Wetter entlang der Alb im Donautal entwickelte sich prächtig, es gab Wolkenstrassen und gute Aufwinde. Mit 97 Punkten war Bernd Nübling bester Laichinger Pilot, gefolgt von Jürgen Kohn mit 92 Punkten und Joachim Hörsch mit 85. Am Ende belegte Laichingen einen vierten Rundenplatz und in der Gesamtwertung wurde der siebte Platz gefestigt. Blaubeuren belegte hinter Laichingen ebenfalls einen guten fünften Platz und liegt weiterhin in der Gesamtwertung unangefochten an der Spitze.
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde zehn.

Bernd.N

 
2011-06-20: Bundesliga Runde 9: Regenwetter!
 
hoffenheim
Stadion Hoffenheim in Sinsheim
2011-06-14: Bundesliga Runde 8:
Laichingen erzielt in der Runde 8 nur einen Punkt und fällt vom 5. auf den 7. Gesamtplatz zurück. Die Wetteraussichten für den Pfingstsonntag waren sehr gut, so dass die Laichinger Piloten sich für eine großes Dreieck rund um Stuttgart entschließen und sich nicht nur auf die Bundesliga konzentrierten um eine guten Schnitt zu erreichen. Leider war das Wetter nicht großflächig gut, im Kraichgau und auch im Odenwald war die Thermik nicht ganz zuverlässig, trotzdem haben sich die Laichinger Piloten über die großen geflogenen Strecken sehr gefreut. Bernd Nübling flog mit den Wenden Titisee, Bad Brückenau und Kehlheim das größte Dreieck mit 815 Kilometern. Jürgen Kohn flog 698 Kilometer, Sebastian Nübling 630 und die Piloten Achim Frank und Bernd Schmidt flogen 530 Kilometer. Blaubeuren verteidigte den 1. Gesamtplatz und Laichingen fiel auf den 7. Platz zurück.
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde acht.

Bernd.N

 
2011-06-06: Runde 7:
Diese Wochenende war schwierig einzuschätzendes Wetter vorhergesagt, gestört durch Überentwicklungen mit Niederschlägen bis hin zu starken Windböen und Hagel. Wir gingen davon aus, dass der Samstag als der bessere Tag einzuschätzen ist und so starteten wir gegen Mittag . Das Wetter entwickelte sich immer besser in Richtung Osten, so das wir uns in Richtung Bayern aufmachten. Ungewöhnlich viele Insekten auf unseren Tragflügeln verschlechterten die Leistung unserer Maschinen erheblich, was aber natürlich für alle Piloten zutraf. Bernd Nübling und Siggi Klein, wendeten in der Nähe von Eichstätt; Achim Frank und Bernd Schmidt in der Nähe von Harburg.
Leider waren die Schnitte nicht zu unserer Zufriedenheit uns so kam leider nur der 24 Platz heraus. Blaubeuren machte es besser und hatte Platz 3 zu verzeichnen. Sonntag war dann leider die angekündigten heftigen Gewitter schon früh auszumachen, was uns keine Verbesserung bescherte und wir noch einige Plätze nach hinten geschoben wurden eben auf Platz 24 , durch Teilnehmer aus dem Norden Deutschlands. Blaubeuren ist nun weiterhin 1; Laichingen rutscht leider auf den Gesamtplatz 5.
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde sieben.

Bernd.N

 
2011-05-29: Runde 6:
Der FSV Laichingen belegt den neunten Platz in Runde 6 und fällt damit in der Gesamtwertung vom zweiten auf den dritten Rang zurück. Der bessere Tag des Wochenendes war wohl der Samstag. Der Wettervorhersage nach sollte sich gute Wolkenthermik entwickeln. Allerdings sah es am Samstagmorgen noch gar nicht danach aus. Dichte Wolken ließen die Sonne nicht durchkommen. Es dauerte bis ca. 14 Uhr, ehe sich die ersten Laichinger auf Strecke wagten. Die Verhältnisse besserten sich jetzt kontinuierlich. Als erstes machten sich Siegfried Klein und Bernd Nübling auf den Weg in Richtung Osten. Auf der Alb in Richtung Westen war es weiterhin zu schattig, um vernünftig Segelfliegen zu können. Doch schon bei Oppingen war die Lage schwierig. Zu tief heruntergeflogen und schlechtes Steigen. Das bremst die Durchschnittsgeschwindigkeit aus. Etwas später gestartet folgten dann Marco Laur, Nico Happel und Peter Nübling mit Copilot Kevin Schmidt. Peter Nübling erwischte den Abflug besonders gut und konnte schon bis Heidenheim die Lücke zu den zuvor gestarteten fast schließen. Das Wetter war jetzt schon besser entwickelt und es bildeten sich kleine Wolkenstraßen, an denen man im Geradeausflug Höhe gewinnen konnte. In der Gegend von Nördlingen konnte Peter Nübling dann zu Siegfried Klein und Bernd Nübling vollends aufschließen und im Dreierteam wurde zügig vorangeflogen. Bei Greding entschlossen sie sich zu wenden und der Heimweg verlief problemlos. Mit 99 km/h im Schnitt ist Peter Nübling damit auf der Alb mit am schnellsten unterwegs am Samstag. Der Sonntag bot dann optisch schönes Wetter, aber es sah mal wieder besser aus als es war. Die Thermik war nicht immer zuverlässig zu finden und so konnten am zweiten Tag des Bundesligawochenendes keine schnelleren Flüge gemacht werden. Die Rundenwertung ist sehr eng, mit ein wenig Glück wäre auch der fünfte Platz möglich gewesen. Der Rundesieg geht an den LSV Burgdorf (Niedersachsen) und der LSV Schwarzwald überholt den FSV Laichingen in der Gesamtwertung. Blaubeuren führt weiterhin unangefochten.
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde sechs.

Peter N.

 
2011-05-25: Runde 5 in der Bundesliga war ein interessanter Wetterpoker

Am Wochenende war zwar grundsätzlich gute Wolkenthermik vorhergesagt, allerdings gestört durch Überentwicklungen mit Niederschlägen bis hin zu starken Windböen und Hagel.
Der Samstag wurde von den Laichinger Segelfliegern allgemein als besser eingeschätzt und so starteten sieben Maschinen und neun Piloten (2 Doppelsitzer) um auf Punktejagd für Laichingen zu gehen.
Allen voran war unser Europameister Ebo Laur um 10 Uhr bereits in der Luft und flog auch an diesem Wochenende wieder den besten Schnitt mit 116 km/h (105 Punkte). Das Wetter entwickelte sich gegen Mittag immer mehr in Richtung Schauertätigkeit und Gewitter, so dass die später gestarteten Piloten Nachteile in Kauf nehmen mussten. Eine beachtliche Leistung bot Bernd Schmidt mit seiner Standardlibelle mit einem Schnitt von 89 km/h. Da sich an der Albkante eine starke Schauerlinie gebildet hatte, war es schwierig diese zu durchfliegen. Besser ging es denjenigen Piloten, die es zuvor auf die Südseite der sogenannten 'Wurst' schafften und an dieser entspannt entlang fliegen konnten. Schön aus Laichinger Sicht war auch, dass die Nachwuchspiloten Marco Laur (Discus), Uli Renz und Sebastian Klein (Duo Discus) langsam den Anschluß an die erfahrenen Piloten schaffen und für die Zukunft eine wichtige Stütze im Team bilden werden. Ganz besonders gefreut hat sich das Team um Bernd Nübling über die Teilnahme von Peter Nübling mit Copilot Kevin Schmidt (Duo Discus). Er absolviert momentan seine Berufpilotenausbildung im Ausland und steht nur die nächsten zwei Wochenenden dem Verein für Leistungsflüge zur Verfügung.
In der Endwertung dieses Wochenendes kamen dann die glücklichen und erfahrenen Piloten Ebo Laur, Siggi Klein und Joachim Hörsch in die Wertung. Mit Rundenplatz acht mit 304 km/h und 13 Punkten konnte der Gesamtplatz zwei hinter Blaubeuren erfolgreich verteidigt werden.
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde fünf.

Siggi.K

 
2011-05-16: Bundesligabericht Runde 4
Das Ziel war klar, der 2. Gesamtplatz sollte verteidigt werden und der Rückstand zum Tabellenersten Blaubeuren darf nicht zu groß werden. Am Schluss wurde es ein zufriedenstellender 8. Platz in der 4. Runde wobei gegenüber Blaubeuren 2 Punkte verloren wurden. Der Wetterbericht sagte für den Samstag das bessere Wochenendwetter vorher, allerdings wurden für den Nachmittag Schauer und Gewitter prognostiziert, so dass nur ein relativ kleines Wetterfenster zur Verfügung stand. Es wurde mit 4 Piloten gestartet und die Strecken führten im Jojo die Alb rauf und runter. Bester Pilot war Bernd Nübling mit 100 Punkten gefolgt von Siegfried klein mit 95 und Sebastian Nübling mit 90 Punkten. Bernd Schmidt landete auf dem Flugplatz in Albstadt und wurde zurück geschleppt. Unter dem Strich war es eine solide Leistung, der 2. Tabellenplatz hinter Blaubeuren wurde gehalten. Rundensieger wurde FSC Hirzenhain (Hessen).
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde vier.

Bernd.N

 
t duo
Laichinger Duo Turbo kurz vorm Start zur Bundesliga.
2011-05-09: Mit Tagesplatz sieben weiterhin auf Platz zwei der Gesamtwertung:

Ein Wochenende mit Sonne pur liegt hinter uns und jeder wird denken, das muss ja auch toll für die Segelflieger sein. Nicht ganz richtig! Die Wettervorhersage prognostizierte wenig Thermikwolken und diese auch nur über den Mittelgebirgen. Aber die Thermik sollte dort sehr hoch reichen. Hinzu kamen wenig, genau vorhersagbare, dünne sehr hohe Wolken, die im Biergarten niemand stören, der Thermik aber die Kraft nehmen. Und genau so war dann das Wetter Nur über dem Schwarzwald sehr gut - im übrigen Gebiet recht unterschiedlich.

So starteten am Samstagmittag sechs Flugzeuge vom Laichinger Flugsportverein. Schnell stellte sich heraus, dass die Schwäbische Alb nicht die erwarteten sehr guten Bedingen brachte, sodass die gesamte Mannschaft sich mit niedrigen Arbeitshöhen in den Schwarzwald kämpfen musste. Dank ausgezeichneter Teamarbeit gelang dies dann doch recht gut und im ausgezeichneten Wetter konnte dann mit hohen Geschwindigkeiten unter sehr hohen Kumuluswolken nach Norden bis zur Hornisgrinde geflogen werden. Schnellster war dann Sebastian.N (96,38 Km/h) mit Copilot Jürgen.B gefolgt vom Nachwuchstalent Joachim.H (95,45). Auch die anderen Piloten Bernd.N (94,87) und Siegfried.K (85,57) waren nach Einrechnung der Handicapfaktoren auf Grund ihrer besseren Flugzeuge nur unwesentlich langsamer. Am Sonntag glaubte dann kein Laichinger, dass überhaupt gutes Segelflugwetter sei, sodass nur Jürgen.B mit Copilot Udo.H und Bernd.N den Versuch unternahmen. Die Bedingungen über der Schwäbischen Alb waren etwas besser und im Schwarzwald gab es wieder ein Wetterfenster (St. Blasien - Schluchsee - Feldberg - Kinzigtal) mit sehr hohen Wolken. Das Besondere: Eine phantastische Sicht! Den Rückflug störten teilweise dünne sehr Hohe Wolken. Es gelang dem Team Jürgen/Udo (91,91) sich noch auf den dritten Vereins-Wertungplatz zu schieben, da aufgrund eines Problems des Flugdatenschreibers von Bernd.N dessen Flug für die Bundesliga nicht gewertet wurde.

Aus Laichinger Sicht: Ein erfolgreiches Bundesliga-Wochende, bei dem der Spassfaktor durch gute Sicht, große Höhen und teilweise sehr gute Steigwerte nicht zu kurz kam.
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde drei.

Text und Bilder: Jürgen.B

luftbild
Oberes Donautal- die Wolken im Südschwarzwald sind noch weit.
 
Runde 2; 2011-05-01: Laichinger Piloten fliegen auf den zweiten Platz in der Bundesligawertung.
Sonntag, der 1. Mai war segelfliegerisch eine einzige Enttäuschung. Dafür war der Samstag ganz entgegen der Wettervorhersage für die Segelflugbundesliga wie geschaffen: Ein Zeitfenster von zweieinhalb Stunden, in dem so richtig die Post abging und Steigwerte bis zu 4 Meter pro Sekunde. So flogen die für Laichingen startenden Piloten Bernd.N auf Ventus, Bernd.W ebenfalls Ventus und Bernd.S mit Copilot Reinhard.L im Duo-Discus zwischen Albstadt und Donauwörth in großen Schleifen zusammen über 900 Kilometer weit beziehungsweise in der Addition eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 337 km/h. Auf einer Teilstrecke von 75 Kilometern zwischen Donauwörth und Geislingen schaffte Bernd.N 167 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit und musste dabei nur ein einziges Mal seinen Geradeausflug leicht "abbremsen", um mit immer noch mehr als 100 km/h einen Aufwind zum Höhengewinn zu nutzen. Er flog innerhalb der Wertungszeit mit einem Schnitt von 127 km/h 318 km weit, Bernd Weber schaffte 302 km mit einem Schnitt von 120 km/h und Bernd.S 283 km mit 115 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. In der Gesamtwertung der Segelflugbundesliga brachte diese Runde den zweiten Platz hinter Spitzenreiter Blaubeuren.
Siehe auch OLC-Tabelle, bzw. Runde zwei.

Alfred.S

 
Runde 1; 2011-04-24: Ostern - Beginn der Bundesliga.
Die Segelflugbundesliga, der dezentrale Wettbewerb der deutschen Segelflieger hat an diesem Osterwochenende begonnen. Das Wetter im Frühjahr ist durch eine Kombination von kalten Nächten und einer stärker werdenden Sonne gekennzeichnet. Ein stabilisierendes Hochdruckgebiet über Zentraleuropa bescherte den Segelfliegern traumhafte Bedingungen. Beim Kreisen in den thermischen Aufwinden wurden Steigwerte von mehreren Metern pro Sekunde gemessen. Die Untergrenze der Haufenwolken erreichte dabei Höhen von über dreitausend Metern über dem Meer. Mit einer solchen Arbeitshöhe sind sehr schnelle Steckenflüge möglich. Innerhalb des Wertungszeitraums von zweieinhalb Stunden konnten die Laichinger Piloten eine Distanz von über 500km bei einem Geschwindigkeitsdurchschnitt von mehr als 120 Stundenkilometern zurücklegen. Ihre Flüge führten vor allem über die Schwäbische Alb bis ans Klippeneck, bzw. in den Schwarzwald sowie in den Bayerischen Wald. Das Ergebnis des Rennens - ein hervorragender dritter Rundenplatz, hinter den Kameraden aus Blaubeuren. Noch schneller waren nur noch die Flieger aus Bayreuth unterwegs. Fazit dieses tollen Flugwochenendes: Ein sehr gelungener Saisonauftakt mit vollem sportlichem Erfolg. Siehe auch OLC-Tabelle.

Karle3


OLC 2010