FSV Laichingen e.V.

Bundesliga 2019

Runde 4

Die Wetterprognose des DWD war für Samstag sehr schlecht, viel Regen und keine nutzbare Thermik.
Am Sonntag hingegen waren die Vorhersage deutlich besser. So machen sich die Piloten Bernd Nübling, Sebastian Nübling, Marcus Kohn, Robert Oesterle und Frank Schmidt auf die Jagd nach den wichtigen Punkten in der ersten Segelflugbundesliga.
Gegen 14 Uhr starteten die ersten Segelflugzeuge. Der Anfang war, wie vermutet, schwierig, da das gute Wetter erst nördlich der Alb erwartet wurde. Altmeister Bernd gefolgt von Sebastian, Marcus und Robert flogen entlang der Albkante, über Amstetten, Bartholomä bis nach Aalen.
Ab hier war das Wetter schon sehr gut und die Thermik schön gezeichnet mit dicken Wolken.
Robert verlor hier etwas den Anschluss, da er den etwas schlechteren Flieger hatte und ohne Hilfsmotor etwas zurückhaltend vorgeflogen ist. Die anderen Drei wendeten in Würzburg und flogen anschließend auf direktem Weg wieder nach Hause. Mit den Flügen von Bernd, Sebastian und Marcus landet der FSV auf dem 20. Platz in der vierten Runde vor den Kollegen aus Blaubeuren und steht somit auf dem 23. Platz.
Der Norden Deutschlands hatte weitaus größeres Wetterglück und der FK Brandenburg sicherte sich den Rundensieg mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 140 km/h.
Es bleibt weiterhin zu hoffen, dass auf der Alb wieder bessere Wetterverhältnisse herrschen.

Blick aus der VL nörlich der Alb
VL und DK im gleichen Kreis
Bild und Bericht: Robert Oesterle

Runde 2 und 3

An beiden vergangenen Wochenenden zeigte sich das Wetter eher von der unfreundlichen Seite. Dies galt auch für die Segelflieger vom Flugsportverein. Am letzten Aprilwochenende wagte nur Bernd Nübling den Kampf mit den Elementen. Er hielt sich immerhin fast zwei Stunden in der Luft und erkämpfte einen Punkt für seinen Verein. Am ersten Maiwochenende hingen die Wolken dauernd sehr tief. Trotzdem versuchten am Sonntag Bernd Nübling, Bernd Weber, Sebastian Nübling und Frank Schmidt ihr Glück. Bernd Nübling kam bald nach dem Start wieder zurück, weil die Schneeschauer rings um den Platz zu heftig waren. Nach dem Durchzug dieser Schauerlinie starteten alle vier Piloten. Sebastian und Frank gaben das zähe Ringen gegen die niedrige Wolkenbasis, das schwache Steigen, die ständigen Schnee- und Regenschauer und die beißende Kälte nach eineinhalb beziehungsweise drei Stunden ohne zählbares Ergebnis auf. Bernd Weber und Bernd Nübling konnten ihre Flugstrecken an der Nordkante der Alb entlang gerade so weit ausdehnen, dass eine Bundesligawertung möglich war. In anderen Teilen Deutschlands waren die Wetterverhältnisse für Segelflieger besser und so reichte es insgesamt wieder nur für einen Punkt. In der Gesamtwertung liegt der FSV nun mit 18 Punkten auf Platz 16. In Führung liegen gemeinsam mit 49 Punkten die LSG Bayreuth und der LSR Aalen.

Bericht: Alfred Schosser, Bild: Frank Schmidt

Runde 1

Hochmotiviert starteten 10 Laichinger Segelflieger am Samstagmorgen in die 1. Bundesliga-Runde 2019.
Die Wettervorhersage sagte Blauthermik vorher und alle freuten sich, dass die Bundesliga endlich wieder startet. Gegen 13 Uhr starteten die Laichinger Piloten in Richtung Westen. Die Steigwerte waren am Anfang mit um die 2 Meter pro Sekunde schon recht ordentlich und somit konnten die Flieger schnell die Albkante bei Albstadt erreichen. Die ersten Wolkenfetzen standen bei Rottweil. Unter diesen fand man kein gutes Steigen so dass der Einstieg in den Schwarzwald schwierig wurde. Hat dies aber geklappt, wurde man mit guten Steigwerten und einer hohen Basis von fast 3000 Meter belohnt. Die meisten Laichinger Segelflieger drehten dann am Feldberg und traten die Heimreise gegen den Wind an. Am Sonntag konnte Peter Nübling seinen Flug von Samstag noch übertreffen indem er von Laichingen, Richtung Roth kurz vor Nürnberg und wieder zurückflog. Letztendlich konnten die Laichinger Segelflieger einen sehr guten 5. Platz in dieser Bundesligarunde erzielen. Die schnellsten Piloten waren Bernd Nübling (92,80 Punkte), Jürgen Kohn (88,65) und Peter Nübling (83,88).

Bericht: Kevin Schmidt, Bild: Karl Dentrich