FSV Laichingen e.V.

Laichinger Segelflieger starten in die Bundesliga mit Platz 8

Nach langer Pause geht es für die Laichinger Segelflieger des Flugsportvereines Laichingen wieder um Punkte in der Segelflug-Bundesliga.
Durch den Aufstieg, in 2020 wird in dieser Saison mit 29 anderen Vereinen um den Meistertitel der obersten Liga gekämpft. Dabei zählen die drei schnellsten Flüge jedes Vereins. Letztes Wochenende war es wieder so weit.

Die Wettervorhersage für das Wochenende und damit für die Runde 1 der Bundesliga, war zunächst durchwachsen. Wie den „Fußgängern“ machen auch den Segelflieger Schauer und damit einhergehende Abwinde keine Freude.

So starteten am Samstag fünf Flieger, Robert Oesterle, Kevin Schmidt, Robin Enderle, Bernd Nübling und Sebastian Klein, um einen Wertungsflug zu absolvieren.
Die schweren Wetterbedingungen führten dazu, dass Robert Oesterle bei Heroldstatt eine Außenlandung auf einem Acker machen musste. Kevin Schmidt und Robin Enderle flogen größere Strecke, mussten zum zurückfliegen jedoch den Hilfsmotor starten, weshalb die Flüge für die Bundesligawertung ungültig waren.

Bernd Nübling und Sebastian Klein konnten die Mindestdistanz von 100 km zurücklegen. Damit waren zumindest erste Wertungsflüge gemeldet.
Dem Routinier Bernd Nübling gelang dabei eine Strecke von 138 km, mit der er den besten Flug der Laichinger am Samstag erfliegen konnte.
Die Wettervorhersage für Sonntag war schlechter als die für den Samstag. Das Wetter am Sonntagmorgen entpuppte sich jedoch anders, als die Wetterfrösche es am Vortag beschrieben haben. Die Optik der Wolken ließ in den Morgenstunden darauf schließen, dass doch geflogen werden konnte und so startete Sebastian Nübling im Hochleistungsstreckenflugzeug des Vereins „Ventus“ um einen weiteren Flug in der Wertung zu erzielen. Zudem starteten Eberhard Laur und Robert Oesterle im eigenstartfähigen Doppelsitzer, Corona-konform mit Mundschutz, zum Streckenflug. Das Wetter entwickelte sich besser als erwartet. Beide Flugzeuge konnten die Mindestdistanz deutlich überbieten. Das Team Oesterle-Laur legte in zweieinhalb Stunden 180 km zurück.
Sebastian Nübling konnte sogar 230 km zurücklegen.
Mit den drei erfolgreichsten Flügen belegt der FSV Laichingen den achten Platz der ersten Runde und kann damit wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln.
In Baden-Württemberg war nur das Team vom FSC Odenwald-Walldürn (Platz 4) weiter vorn platziert. Andere Vereine konnten nur einen oder gar keinen Wertungsflug einreichen. So auch der Partnerverein aus Blaubeuren, der mit nur einem gewerteten Flug immerhin den 17. Platz belegen konnte. Für die nächsten Wochen hofft der Flugsportverein auf mehr Sonne und damit bessere Wetterbedingungen für größere Streckensegelflüge, um weiter in der ersten Bundesliga mitmischen zu können.

Hochleistungssegelflugzeug
Anspruchsvolles Wetter,
Blick aus dem Cockpit
Bericht: Sebastian Klein, Bild: Robert Oesterle

Laichingen startet in die Segelflugsaison

Bei überragender Alpensicht nutzten die Laichinger Flieger des Wetterfenster am Sonntag, um in die Flugsaison zu starten. Trotz starker Winde von bis zu 30 km/h konnten Flüge bin in den Schwarzwald unternommen werden. Marcus Kohn konnte am Klippeneck (Westliches Ende der Alb) eine sogenannte „Welle“ finden. Diese „Welle“ kann nur bei hohen Windgeschwindigkeiten entstehen und entwickelt einen wellenartigen Aufwind, den die Segelflieger nutzen können, um höhen zu erreichen die oberhalb der Wolkengrenze liegen. Marcus Kohn nutzte die „Welle“ um bis auf 2900m zu steigen, das entspricht Flugfläche 95.
Nach diesem Interessanten Flugtag kann in der nächsten Woche die Bundesligasaison starten.

Bild und Bericht: Kevin Schmidt und Marcus Kohn
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